Wer regelt Ihre Angelegenheiten, wenn Sie es nicht mehr können ?

Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Nachfolgefragen sind nicht zu vernachlässigende Fragen, denn es ist nicht klar, dass im Vorsorgefall Ihr Ehe- oder Lebenspartner oder Ihre Kinder für Sie sorgen dürfen. Vielmehr ist in der Regel die Bestellung eines Betreuers die Folge ungeregelter Verhältnisse.

Jeder kann plötzlich und unabhängig vom Alter durch einen Unfall oder eine plötzliche schwere Erkrankung in eine Situation kommen, in der andere für ihn entscheiden müssen. Wenn dann nicht rechtzeitig vorgesorgt wurde, ergeben sich häufig unerwünschte Folgen, wie die Einsetzung eines vom Gericht bestellten fremden berufsmäßigen Betreuers.

 

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Vorsorge treffen

Damit Sie sich selbst und Ihre Angehörigen vor Überraschungen schützen und sicher sind, dass Ihre Angelegenheiten im Ernstfall so geregelt werden, wie Sie es sich wünschen, sollten Sie in gesunden Tagen Vorsorge treffen. Wir helfen Ihnen gerne dabei.

Viele lassen außer acht, dass jeder Mensch durch einen täglich möglichen Unfall oder eine schwere Erkrankung in eine Situation geraten kann, in der er nicht mehr seinen eigenen Willen gegenüber Ärzten, Behörden und im Geschäftsverkehr artikulieren kann.

Wenn Sie zuvor keine Regelung in Form einer Patientenverfügung getroffen haben oder in einer Vorsorgevollmacht bestimmen, wer in den Fällen schwerer Erkrankung oder bei Unfällen für Sie handeln und Ihre Wünsche beachten soll, wird in der Regel das zuständige Gericht einen Betreuer bestellen, der für Sie und unter Ausschluss Ihrer Angehörigen ( wie z.B. Ehepartner oder Kinder) entscheidet und umfangreiche Befugnisse hat.

Denn Ihr Ehepartner oder nahe Angehörige ,wie die eigenen Kinder, sind nicht automatisch oder wegen des Näheverhältnisses befugt, für Sie zu handeln und für Sie zu sorgen. Nur dann, wenn Sie mit einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Ihren Willen niederlegen, ist dieser Wille zwingend von den Ärzten zu befolgen und zu beachten !

Wir besprechen mit Ihnen die möglichen Regelungen und entwerfen auf Wunsch die Vorsorgeverfügung. Auf Wunsch veranlassen wir die Eintragung Ihrer Vorsorgeverfügung im Vorsorgeregister bei der Bundesnotarkammer.

Patientenverfügung

Mit der Patientenverfügung weisen Sie die Sie behandelnden Ärzte an, im Falle Ihrer eigenen Einwilligungsunfähigkeit gemäß Ihrem verbindlichen Willen Untersuchungen und Heilbehandlungen vorzunehmen. Dadurch helfen Sie auch Ihren Vertrauenspersonen, in einer ohnehin schwierigen Situation die richtige Entscheidung zu treffen, ob lebensverlängernde Maßnahmen in bestimmten Situationen in Betracht kommen oder unterlassen werden sollen.

Sie legen mit der Patientenverfügung fest, ob und wie Sie behandelt werden sollen und ob beispielsweise Wiederbelebungsmaßnahmen, künstliche Ernährung, Flüssigkeitszufuhr oder Schmerzbehandlungen oder der Einsatz von Antibiotika in Betracht kommt. 

Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Mit der Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie bei krankheitsbedingter oder unfallbedingter Geschäftsunfähigkeit die Personen Ihres Vertrauens, für Sie unter anderem Angelegenheiten der Vermögensvorsorge, Krankenangelegenheiten, Steuer- oder Rechtsangelegenheiten wahrzunehmen.

Mit der Vorsorgevollmacht kann zudem der von Ihnen in der Patientenverfügung festgelegte Wille gegenüber Ärzten, Behörden und sonstigen Dritten ( z.B. Vermieter, Bank, Geschäftspartner ) durchgesetzt werden, da Ihre Bevollmächtigten mit der Vollmacht eine nachweisbare Legitimation erhalten.

Ihre getroffenen Verfügungen und Vollmachten bleiben so lange wirksam, bis Sie diese widerrufen. Der Widerruf ist jederzeit und ohne Begründung möglich. 

Empfehlenswert ist es alle 1-2 Jahre die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu überprüfen und gegebenenfalls schriftlich zu bestätigen.

 
Ihre Ansprechpartner
 
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Haben Sie Fragen zur Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung ? Möchten Sie sich diesbezüglich beraten lassen oder soll eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung für Sie erstellt werden ?

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