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Betriebs­bedingte Kündigung

Prüfung und Abwehr einer betriebsbedingten Kündigung
Atas & Partner Rechtsanwälte > Arbeitsrecht > Kündigung > Betriebs­bedingte Kündigung

Betriebsbedingte Kündigung - die Optionen haben Sie

Eine betriebsbezogene Kündigung spricht der Arbeitgeber aus, wenn eine weitere Beschäftigung des Arbeitnehmers aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist. Der Grund liegt weder in der Person noch im Verhalten des Arbeitnehmers, sondern allein auf Seite des Betriebes, beispielsweise weil der Umsatz eingebrochen ist.

Außerordentliche betriebsbedingte Kündigung

Das Gesetz erlaubt eine fristlose betriebsbedingte Kündigung, aber der Arbeitgeber wird nur selten belegen können, dass eine Weiterbeschäftigung bis zum Ende der Kündigungsfrist dem Betrieb nicht zumutbar ist. Wenn er vergisst, gleichzeitig ersatzweise eine ordentliche Kündigung auszusprechen, haben Sie gute Chancen, dass die Kündigung insgesamt hinfällig ist. Ansonsten können Sie in der Regel eine Weiterbeschäftigung bis zum Ablauf der regulären Kündigungsfrist zu erreichen.

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Ordentliche betriebsbedingte Kündigung

Auch bei einer ordentlichen betriebsbedingten Kündigung liegen die gesetzlichen Hürden hoch. Der Arbeitgeber muss die betrieblichen Erfordernisse nachweisen, beispielsweise weil ein Absatzmarkt nicht mehr existiert oder ein Werk geschlossen wird.

Außerdem muss der Arbeitgeber beweisen, dass keine Möglichkeit der Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers auf einem anderen Arbeitsplatz besteht und er bei der Entscheidung die Interessenlage aller Beteiligten abgewogen hat, das heißt, dass nach der Kündigung der Arbeitsplatz in keinem Fall wieder besetzt wird.

Am schwierigsten bei der betriebsbedingten Kündigung ist zu begründen, wieso Ihr Arbeitsplatz gestrichen wird und nicht der eines anderen Arbeitnehmers. Bei der sogenannten Sozialauswahl muss der Arbeitgeber Auswahlkriterien wie Länge der Beschäftigung, Familienstand oder Alter berücksichtigen.

Die Beweislast liegt beim Arbeitgeber. Er muss jeden einzelnen Punkt genau begründen. Wenn nur ein Punkt bei der Kündigung übergangen wurde, ist diese hinfällig.

Aus diesem Grund haben wir viele Ansätze, gegen eine solche Kündigung vorzugehen.

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Wir prüfen, ob der Arbeitgeber die Kündigung ausreichend begründet hat und ob er eine Sozialauswahl getroffen hat. Dann entscheiden wir mit Ihnen zusammen ob wir gegen die Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage vorgehen.